Die Geschichte des Goldbergbaues

Man nimmt heute, obwohl urkundlich nicht erwiesen, an, dass schon die indogermanischen Stämme in den Jahrhunderten vor Christi Geburt hier in unserem Gebiet nach Gold gegraben haben. Wie es zu den Goldfunden gekommen sein soll sagt eine alte Aussage so:
Bevor die Römer in das Mölltal kamen war dieses von einem freien germanischen Volksstamm, den die Römer Taurisker nannten, bewohnt. Diese lebten von der Jagd und von der Viehwirtschaft.

Tauerngold-Arbeiter

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Fallweise fanden die Bewohner bei der Betreuung des Viehes oder auf ihren Jagdgängen im Schotter der Bäche kleine gelbe glänzende Körnchen oder Steinchen, die ihnen wegen des Glanzes und der Farbe gefielen. So trugen sie diese heim und bewahrten sie auf. Von den Italienern lernten sie dann diese Funde als Gold und auch den Wert des Goldes kennen, so fingen sie an in den Bächen und Gräben systematisch danach zu suchen. Dadurch kamen sie immer tiefer in das Gebirge hinein. Dabei fanden sie das begehrte Metall auch im Boden und in den Felsen in Form von goldhältigen Adern, die sie dann abbauten. So kamen sie immer tiefer in die Täler und Seitentäler hinein, rodeten dort und machten diese bewohnbar.
Die Italiener sollen schon in der indogermanischen und keltischen Zeit das hiesige Gebiet durchstreift und den Einheimischen im Bergbau geholfen haben. Das selbst gewonnene und erhandelte Gold nahmen sie im Herbst mit in ihre Heimat und verkauften es dort. Dadurch fiel der Goldpreis in Italien um ein Drittel. Als dies bei den Kelten bekannt wurde und sie für ihr selbst gewonnenes Gold auch nur mehr den geringeren Preis bekamen, ließen sie die Italiener nicht mehr in ihren Gruben arbeiten oder auf ihrem Gebiet nach Gold graben. Um 150 v. Chr. schrieb der römische Geschichtsschreiber Polybius in Rom, dass bei den Tauriskern im Noricum schon in zwei Fuß Tiefe gediegenes Gold zum Teil in der Größe einer Bohne oder Lupine gefunden worden sei.

15. v. Chr. wurde Noricum von den Römern besetzt.
45 n. Chr. wird Noricum römische Provinz.
Die Römer siedelten als Staatspächter und Freigelassene mit ihren Bediensteten und betrieben den Goldbergbau durch leibeigene Bergarbeiter, gefangene Barbaren und tributpflichtige Einheimische. Wenn auch durch Schriften nicht belegt, kann man die Zeit der Zugehörigkeit zum römischen Reich sicher als eine Zeit der Blüte des Goldbergbaues und des Mölltales bezeichnen. Durch die vielen Einfälle germanischer Stämme zogen sich die Römer mit ihren Bergbaufachkräften in das Innere des Reiches zurück. Dadurch wurde dem Bergbau immer weniger Gewicht beigemessen. Schließlich kam er ganz zum Erliegen.

Heute nimmt man an, dass die abziehenden Römer die Gruben und Einrichtungen, die dem Bergbau gedient haben, absichtlich zerstörten, um ihren Gegnern den Goldbergbau zu erschweren bzw. überhaupt unmöglich zu machen. 476 Ende des Weströmischen Reiches, zu dem auch das Mölltal gehörte. In der Zeit der römischen Nachfolgereiche und auch aus der Zeit der Slawen, Bayern und Franken ist vom Goldbergbau in unserem Gebiet keine Kunde. Um etwa 1200 soll es aber schon Goldbergbau diesseits und jenseits des Tauernhauptkammes gegeben haben. In einem alten Buch werden die Verhältnisse der damaligen Zeit so beschrieben: Die Bergknappen von drüben und herüben sollen sich öfters gegenseitig überfallen haben. Dabei ging man nicht zimperlich vor. Wenn sich die überfallenen Knappen wehrten, wurden sie erschlagen, das vorhandene Erz oder Gold mitgenommen und ihre Gruben zugeworfen. Deshalb waren die Gewerken gezwungen kampfkräftige und entsprechend ausgerüstete Knappen vor ihre Gruben oder Stollen zu stellen, damit die Arbeitenden vor den Überfällen geschützt waren. Wegen der ständigen Gefahr und auch der geringen technischen Mittel und Kenntnisse soll es mehr ein ungeordnetes Wühlen, als ein systematisches Schürfen nach dem begehrten Metall gewesen sein. Auch eine Bergwerksordnung gab es damals noch nicht. Die Bergwerke sollen gleich wie Grundstücke verpachtet und vergeben worden sein. Im 13. und 14. Jhdt. hat es sicher schon Goldbergbau in unsere Gegend gegeben. Um 1400 ist der Beginn der Blütezeit des Gold- und Silberbergbaues im hiesigen Gebiet anzusetzen. In der Zeit zwischen 1400 und 1600 wurde im Bereich der Hohen Tauern das meiste Gold von Europa abgebaut. Um 1400 wurde das Astental in 2000 m Höhe von den Knappen besiedelt. In der Blütezeit des Goldbergbaues wurden im Tale selbst, aber auch in fast allen Seitentäler eifrig nach Gold und Silber geschürft. Vom Jahr 1446 gibt es ganz sichere Kunde vom Goldbergbau auf der Pasterze, der in diesem Jahr als im vollen Betrieb gemeldet wird. Auf der Salzburger Seite herauf zum Sonnblick soll zu dieser Zeit die Ochsenalm des Rauriser Bauer Vogelmeier gewesen sein. Als die nach 1600 vorrückenden Gletscher die Alm überzogen hatten, nannte man den Gletscher Vogelmeier Ochsenkarkees. Auch am Kloben, Guttal, Goldzeche, Ochslinszeche, Hüttenfuß, Pilatussee, Modereck, Gößnitz, Grasleuthen, Mitleuthen und Ruden wurde nach Gold gegraben.

Um 1480 wird in Döllach das Berggericht Großkirchheim errichtet. In Obervellach ist um diese Zeit das Oberstbergmeisteramt für die innerösterreichischen Länder installiert worden. Dies wirft ein bezeichnendes Licht auf die Wichtigkeit der Goldgewinnung im Oberkärntner Bereich. Auch eine Bergordnung gab es damals schon, die vorschrieb, dass die Knappen im Stollen nur 8 Stunden arbeiten durften. Auch die Einarbeitung von Feiertagen war genau geregelt. Der Bergbau war um 1500 in voller Blüte, von 1500 bis 1560 herrschte in den Hohen Tauern ein Leben wie nie zuvor. Mehrere 100 Gruben und Schurfbauten sind aus dieser Zeit bekannt. Am Kloben (2855 m) und auf der Goldzeche (2740 m) bestanden sehr ertragsreiche Bergbaue. Sie wurden zu den höchsten Europas gerechnet und waren ganzjährig in Betrieb. Man muss sich im Winter ein Leben in diesen Höhen mit den damaligen Möglichkeiten vorstellen. Zu beneiden waren die Knappen sicher nicht. Das Gold lockte Menschen aus aller Herren Länder an. Fast überall suchte man nach Gold. Den Namen eines der erfolgreichsten Gewerkengeschlechter im hiesigen Goldbergbau, den der Putzen, die aus Augsburg zugezogen waren, findet man schon um 1500 als im Bergbau tätig.

Die Hauptbergbaugebiete waren in der Goldberggruppe. Im Sonnblick und Goldzechgebiet, im Fleißtal und Goldbergspitze sowie Eckberg im Zirknitztal. Aber nicht nur in diesem Gebiet, sondern im ganzen oberen Mölltal mit seinen Seitentälern wurde nach Gold gesucht und gegraben. Angefangen von Lainach, im Kollmitzental, auf der Ruden, am Waschgang, Pasterze, Gößnitz, Graden und im Wangenitztal, um nur einige zu nennen. Überall wurde gesucht, geschürft und gepocht um den Berg seinen Segen zu entnehmen.

Tauerngold

Tauerngold

Das erzhältige Gestein wurde vor dem Stollen grob sortiert bzw. das taube Gestein ausgeschieden, das hältige Gestein dann in Säcken, meist aus Schweinshüten, zu den Pochwerken gebracht, am Seebichl und beim Alten Pocher im Fleißtal sowie bei den oberen Almhütten im Zirknitztal sind diese gestanden. Dort wurde das Gestein nochmals gepocht, die tauben Gesteine ausgeschieden. Die erzhältigen Teile wurden dann nach Döllach zur Goldmühle und Goldschmelze gebracht, wo dann das Gold und Silber gewonnen wurde. Auf den genauen Arbeitsvorgang wird hier nicht eingegangen, doch ist dieser in einer Broschüre von Josef Lindsberger, Goldbergbau- Nationalpark- und Heimatmuseum in Döllach, genau beschrieben.
In der Blüte der Bergbauzeit waren 3.000 und mehr Knappen, Truhenschieber, Scheider, Sackzieher, Schiener (Vermesser), Pocher und Schmelzer im Bergbau beschäftigt. Im Jahr 1541 suchten allein die Kirchberschen Gebürder um 171 Grubenfreiungen in Großkirchheim an. Döllach und Obervellach sind zu dieser Zeit sehr stark gewachsen. Mit dem Gold wurde gleichzeitig auch immer Silber gewonnen, was auch zur Rentabilität des Bergbaues erheblich beitrug. Wenger gibt für 1562 für Großkirchheim eine Produktion von 177 Mark Gold und 1.652 Mark Silber. Eine Mark ist 0,28067 kg, was einen Jahresertrag von 49,7 kg Gold und 261,96 kg Silber ergibt.
Bald danach um 1580 begann der Verfall des Bergbaues. Nach etwa 40 Jahren waren nur mehr Bruchteile vorhanden, die sich mühsam, mit Unterbrechungen bis in das 19. Jhdt. halten konnten. 1525/26 Aufstand der Bauern und Knappen in den Bergbauzentren in Oberkärnten und Salzburg. Es gab trotz der Blütezeit viele Unzufriedene im Bergbau. Der Unmut richtet sich gegen die geistliche Obrigkeit, aber auch gegen die Gewerken und die von diesen gegründeten Kompanien, die den Großeinkauf der Lebensmittel besorgten, aber auch die Übernahme und den Preis des Goldschliches von den kleinen privaten Goldhauern, die nicht der Kompanie angeschlossen waren, festlegten und steuerten. Zuerst hatten die Aufständischen Erfolge. Später wendete sich das Geschick und als 1526 der Landeshauptmann von Kärnten die Weisung gab „jeden aufständischen Ort in Kärnten durch Brandschatzung zu vernichten“, gab es in Kärnten bis zum End-Zusammenbruch in Salzburg und Steiermark keine nennenswerten Aufstände mehr.

1526 wird in der Großfragant, heute Bereich der Fraganter Hütte, ein ertragreicher Kupferbergbau genannt. Im 1. Wertkrieg wurde dort vier Jahre lang Kupfer gewonnen. Da dieses Vorkommen aber auf etwa 2.000 m Höhe liegt war der Transport sehr teuer und machte die Ausbeute unrentabel. Die Mächtigkeit des Lagers soll heute noch 30.000 Tonnen betragen. 1576 wurde Melchior Putz d. Ältere nobilitiert und erhielt auf sein Ansuchen am 15.05.1577 von Kaiser Rudolf II das Recht sich „von Kirchheimeck“ zu nennen. 1583 verstarb Melchior Putz d. Ältere. Die Augsburger Familie der Putzen hatte von 1485 – 1620 den bedeutendsten Anteil an der Entwicklung des Goldbergbaues, wie durch ihre Baufreudigkeit auch an der Gestaltung des Marktes Döllach. In der Zeit des Todes von Melchior Putz d. Älteren begann auch der Segen des Goldbergbaues zu versiegen. Die Ursachen sind mehrfacher Art, die miteinander in Zusammenhang stehen und in ihrer Gesamtheit die drastischen Auswirkungen ergaben. Die Jahrestemperatur sank und so vergletscherten die hoch gelegenen und ergiebigsten Stollen. Viele Stollen waren auch schon abgebaut und erschöpft. Verschiedene der noch fündigen Stollen standen durch Vernachlässigung der Unterbaue und auch durch unfachgemäßen Abbau, um mehr Gewinn zu erreichen, unter Wasser, weil man für Entwässerung und Entlastungs- oder Abzugstollen kein Geld ausgeben wollte und auch nicht ausgab. Die Sage über die Entstehung des Pasterzengletschers dürfte wohl auf die wachsenden Gletscher in dieser Zeit Bezug nehmen. Die Entdeckung Amerikas und das nach Europa gebrachte Gold und Silber ließen die Preise für Gold, besonders aber für Silber stark fallen. Bei Gold blieb der Preis einige Zeit noch erhalten, umso drastischer aber verfiel der Silberpreis, dass man gezwungen war die Erzeugung von Silber überhaupt einzustellen. Gerade aber die Mitgewinnung von Silber hat den Goldbergbau stabilisiert und Investitionen in die Betriebe und die Suche nach weiteren Goldvorkommen ermöglicht. Damit war es leider vorbei. Mit hinein spielte hier auch, wenn auch erst etwas später, die Gegenreformation, weil die evangelisch gläubigen Fachleute abwandern mussten und die meisten Fachleute, die aus Deutschland gekommen waren, waren evangelisch und andererseits durch die Reformation entstandenen Unruhen auch keine Geldgeber mehr gefunden werden konnten. Einen kleinen Einfluss mögen wohl auch die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges, obwohl dieser unser Gebiet nicht direkt berührte, ausgeübt haben. Die vorgenannten und auch noch verschiedene andere Gründe brachten Bergwerkseinstellungen am laufenden Band, denen um etwa 1620 viele Konkurse folgten. Auch die Putzen mussten 1620 den Konkurs anmelden. Dies war das Ende der großen Zeit des Tales. Der Bergbau war fast zur Gänze eingestellt. Die meisten Gewerken und viele arbeitsfähige Knappen und Verhüttungsarbeiter verließen das Tal. Zurück blieben verarmte Menschen und leere Häuser.
In dieser großen Not wurde nun in der Goldgewinnung die Quecksilberamalgamation bekannt, die eine Goldgewinnung auch aus armen Erzen möglich machte. Dies war wieder ein Hoffnungsschimmer. 1630 kam Mathias Jenner, Domherr aus Klausen bei Brixen nach Döllach. Der hatte das Geschick, Geld und das Glück in Großkirchheim den Goldbergbau neu zu beleben. Er beschäftigte mehrere Hundert Arbeiter. Sein Erfolg zog auch andere Gewerken wieder an, dass um 1650 die Lage in Großkirchheim und Döllach wieder hoffnungsvoller aussah. Mathias Jenner nahm seinen Bruder Michael als Kompagnon auf. Die Zeit der Zusammenarbeiten zählt zu ihrem erfolgreichsten Abschnitt. Michael wurde später geadelt und nannte sich Jenner von Vergutz zu Sebegg und Bärburg. Die Kirche in Maria Dornach war die Familienkirche der Jenner. 1702 kam Franz Jenner, ein Sohn von Michael, bei einem Knappenaufstand in Döllach ums Leben. 1765 stellten die Jenner den Bergbau in Großkirchheim ein. Die Jenner erreichten aber die Übernahme des Bergbaues durch den Staat. Dieser führte den Bergbau unter Assesor Franz Marcher weiter, aber nicht weil dieser plötzlich rentabel geworden war, sondern um den arbeitslosen und verarmten Knappen weiter einen kleinen Verdienst zu ermöglichen. Arbeitsbeschaffungsprogramme hat es also schon vor 230 Jahren gegeben.

1772 wurde vom Ärar der Goldbergbau auf der Goldzeche und am Waschgang eingestellt. Damit gab es im ganzen Gebiet keinen Bergbau mehr. Um aber der Bevölkerung nochmals zu helfen, errichtet der Staat, auf Betreiben von Franz Marcher, in Döllach eine staatliche Zinkhütte. Das Ärar musste auch hier dazu zahlen, trotz des großen Fleißes der Belegschaft und der Direktion, weil das Rohmaterial zum größeren Teil aus dem Bereich Bleiberg bei Villach herangebracht werden musste und auch der Abtransport des Fertigproduktes zu den Messingwerken, wovon auch in Lienz eines bestand, sehr hohe Transportkosten verursachte. Doch 1806 werden noch zwei Zinköfen in Döllach in Betrieb erwähnt. 1777 – 1782 versuchte Freiherr von Ankershofen, zu dieser Zeit Besitzer der Herrschaft Großkirchheim, vorsichtig mit 4 Leuten einige Goldgruben wieder in Gang zu bringen. Es war ihm aber kein Erfolg beschieden. 1783 wird das Berggericht in Döllach offiziell aufgelassen. 1800 steckten die Tiroler Grafen Tanneberg und Lichtenberg noch einmal etwas Geld in den Bergbau. So wurde dieser unter Verantwortung eines Herrn Muchar mit wenigen Leuten bis 1826 erfolglos fortgesetzt. Auch anderweitige Bemühungen um den Bergbau gab es zu dieser Zeit noch. 1831 kam es zur Gründung der „Komposchen Gold- und Silbergewerkschaft“. Komposch fing mit 53 Mann zu arbeiten an. 38 Jahre bestand die Gewerkschaft. Zuletzt wurde nur mehr mit 9 Mann gearbeitet. Trotzdem gelang es ihm zwei neue Kompagnone zu finden und zwar den Schweizer Baron May di Madiis und Anton Wolf. Mit neuem Elan und 83 Mann wurde begonnen. Nach 3 Jahres waren es nur noch 38 Arbeiter. In dieser Situation schieden Komposch und Wolf aus der Gewerkschaft aus. So blieb Baron May Alleinbesitzer des Gewerkschaftseigentums. Um 1840 erbaute er die Goldschmelze in Döllach, heute Nationalparkhaus „Alte Schmelz“. 1846 wurde dort letztmalig Gold geschmolzen. Damit fand der Goldbergbau auf der Südseite der Hohen Tauern sein Ende. Die Familie von Baron May besitzt heute noch die Schürfrechte im Gebiet des Oberen Mölltales in den Hohen Tauern. In den 30er Jahren unseres Jahrhundert und im zweiten Weltkrieg wurden wieder Versuche unternommen den Goldbergbau zu aktivieren, es blieb aber bei den Versuchen. 1869 wurde die Komposche Gold- und Silbergewerkschaft aufgelöst. 1905 wurde der Goldbergbau auch auf der Nordseite der Hohen Tauern eingestellt.


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