Die Geschichte von Großkirchheim

Die Besiedelung des Oberen Mölltales kann mit 3000-2000 Jahren v. Chr. angenommen werden. Als erste Siedler nimmt man den indogermanischen Stamm der Pro-Italiker an. Bei den Kelten soll es der Stamm der Laianici gewesen sein, der Oberkärnten und Osttirol besiedelt hat. Bei den Tauriskern, wie die Bewohner der Gebirge genannt wurden, hat es schon vor Chr. reiche Goldfunde gegeben. Es hat schon Polybius ca. 150 v. Chr. in Rom darüber berichtet. Das Gold und das Norische Eisen waren sicher auch der Grund für die römische Besetzung vom Königreich Norikum. Schon in der keltischen, besonders aber in der römischen Zeit, gab es den Weg oder die Straße durch das Obere Mölltal über das Hochtor nach Salzburg.

Döllach um die Jahrhundertwende

Döllach um die Jahrhundertwende

Ab 591 besiedelten die Slawen den Oberkärntner Raum. 743 kam Oberkärnten zu Bayern und 753 zum Fränkischen Reich. Die ersten Siedlungen werden im oberen Drittel der Schwemmkegel angenommen. Chirchheim wird 1140 erstmals urkundlich erwähnt. Döllach, der spätere Markt und über einhundert Jahre Gemeinde und jetzt der Hauptort in der Gemeinde Großkirchheim, wird urkundlich 1410 erwähnt. Döllach war zur Zeit des Goldbergbaues der Sitz der Gewerken, das Verarbeitungszentrum des Goldes, der Sitz der Herrschaft- und des Amtes Großkirchheim, sowie der Hauptort des Oberen Mölltales.